Kieferorthopädie Dr. Jos van den Hoek | Bern - Düdingen

Für Kinder und Jugendliche

Kieferorthopädie bei Kindern und Jugendlichen

Solange der Kiefer nicht ausgewachsen ist, das heisst bei Kindern und Jugendlichen bis zu einer gewissen Entwicklungsgrenze, kann sowohl das Wachstum des Kiefers als auch die Zahnstellung durch kieferorthopädische Apparaturen beinflusst werden.

Primäres Ziel ist dabei, dass Ober- und Unterkiefer korrekt zueinander passen und ein harmonisches Bild des Gesichts entsteht. So bedeutet "Kieferorthopädie" denn auch Knochenposition.

Es ist ratsam, so früh wie möglich Ihre Kinder auf den kieferorthopädischen Behandlungsbedarf untersuchen zu lassen, etwa im Alter von 6 bis 8 Jahren. Viele kieferorthopädischen Probleme lassen sich bei Kindern einfacher und besser korrigieren, bevor sich das Kieferwachstum verlangsamt hat. Das Alter beim Behandlungsbeginn von Kindern liegt meistens zwischen 11 und 12 Jahren, dem Beginn des vorpubertären Wachstums. Für gewisse Behandlungen sollte aber ein früherer Zeitpunkt gewählt werden. Ihr Hauszahnarzt, Schulzahnarzt oder unsere kieferorthopädische Spezialpraxis beraten Sie gerne.


Kieferothopädie für Kinder - Kieferorthopädie, Dr. Jos van den Hoek



Ist das Wachstum bereits abgeschlossen und besteht eine Fehlstellung der Kieferknochen (und nicht nur der Zähne), kann ein chirurgischer Eingriff notwendig sein, um die Verhältnisse am Kieferknochen zu korrigieren. Die reine Zahnstellung jedoch kann während des ganzen Lebens, also auch bei älteren Jugendlichen, mit kieferorthopädischen Apparaturen korrigiert werden. Es besteht auch die Möglichkeit, bei älteren Jugendlichen kaum sichtbare Apparaturen zu verwenden (wie Lingualtechnik oder Alligner).

Begleitend zu kieferorthopädischen Behandlungen können leichte oralchirurgische Massnahmen wie die Extraktion von Weisheitszähnen oder anderen Zähnen, vorgenommen werden. Schwierigere Fälle werden in Zusammenarbeit mit Spezialisten, z.B. Kieferchirurgen, gelöst.

Sehr am Herzen liegt uns die gute Zusammenarbeit mit Ihrem Hauszahnarzt und dessen regelmässige Information über die kieferorthopädische Behandlung.

Nach einer kieferorthopädischen Behandlung braucht es immer eine dem Behandlungstyp angepasste Stabilisierung, die sogenannte Retention. Die Zähne, die Weichteile und der Kiefer müssen sich zuerst an die neuen Verhältnisse «gewöhnen». Damit sie stabil bleiben, werden sie mit speziellen Retentionsgeräten (z.B. fest geklebte Retainer, herausnehmbare Retentionsplatten etc.) am richtigen Ort gehalten. Aber auch bei einer durchgeführten Retention können sich die Zähne dennoch verschieben, so dass eine erneute kieferorthopädische Behandlung notwendig werden kann.